Carl-Orff-Grundschule

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Der Gemeinsame Unterricht (GU) an der GGS Carl Orff

Die Carl-Orff-Grundschule ist seit dem Schuljahr 2008/09 in der Lage, Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit zu geben, wohnortnah und gemeinsam mit ihren Altersgenossen beschult zu werden, um durch den Gemeinsamen Unterricht (GU) allen Schülern ein selbstverständliches und unvoreingenommenes Zusammenleben und Miteinanderlernen zu ermöglichen.

Das bedeutet konkret:

Es können Kinder am GU teilnehmen, die entweder zielgleich (nach dem Bildungsziel der Grundschule) mit den anderen Kindern oder auch zieldifferent (nach dem Bildungsziel einer Förderschule) gefördert werden.

Um diesen Anspruch entsprechend umsetzen zu können, wurde an unserer Schule eine zusätzliche Lehrerstelle eingerichtet, die wir mit der Förderschullehrerin Frau Pelzer kompetent besetzen konnten.

Der GU an der GGS Carl Orff kann folgende Förderschwerpunkte abdecken:

Hierbei wird in jedem Einzelfall überprüft, ob die Kinder mit sonderpäda­gogischem Förderbedarf GU-fähig sind! Eine positive Entscheidung zugunsten von GU kann nur gefällt werden, wenn die folgenden Kriterien beide erfüllt sind:

Es sind einerseits die Unterrichtsformen, andererseits die spezifischen Fördermaßnahmen sowie die Zusammenarbeit der beteiligten Lehrer, die den Unterricht in GU–Klassen charakterisieren. Bevorzugt werden offene Unterrichtsformen wie Wochenplanarbeit, Stationenlernen etc., in denen eine innere Differenzierung, um den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Lernmöglichkeiten aller Kinder gerecht zu werden, eher gewährleistet ist.

Generell gilt, dass Lernsituationen geschaffen werden müssen, in denen alle Kinder der Klasse auf unterschiedlichen Zugangsebenen und mit unterschiedlicher Hilfe zu gemeinsamen Lerngegenständen finden. Eine stundenweise Förderung von Kleingruppen, die nicht nur aus GU-Kindern bestehen müssen, kann aber durchaus in manchen Fällen sinnvoll und für alle Kinder von Vorteil sein.

Eine ständige Kooperation hinsichtlich Planung und Gestaltung von Unterricht, dessen Analyse und Bewertung sowie Beratung von Eltern und Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen ist unabdingbar, wenn GU eine positive Wirkung auf das soziale Verhalten wie auf die Schulleistungen der behinderten und nicht behinderten Kinder entfalten soll.